Gerechtere Mehrwertsteuer für Familien
June 29th, 2010Eine Mitmachaktion von Jako-O:

Warum wird eine Hotelübernachtung nicht genauso mit 19% “Mehrwert” besteuert wie Schulranzen, Windeln oder Kindersitze?
Unsere Politiker reden, reden, reden, handeln aber nicht. Sind das wirkliche Volksvertreter?
Hier der Text der Mail, die im installierten Mail-Client aufgeht:
“Die Mehrwertsteuer ist familienblind! Für Hotelübernachtungen und Skilifte, für Blumen, Pralinen und Popcorn im Kino gilt der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Auf Babysachen, Schulranzen, Autokindersitze, Kinderwagen und Kinderkleidung etc. zahlen Eltern in Deutschland 19 Prozent Mehrwertsteuer. Anderswo in Europa - zum Beispiel in Polen, Luxemburg oder Großbritannien - gilt für Baby- bzw. Kinderkleidung der reduzierte Mehrwertsteuersatz. Das seien Ausnahmen im EU-Recht, heißt es dazu! Diese Ausnahmen müssen zur Regel werden!
Deshalb fordern wir Sie als Politiker/in auf: Setzen Sie sich für eine kinder- und elternfreundliche Mehrwertsteuer auf nationaler und europäischer Ebene ein.
Bitte schreiben Sie uns, was Sie in Sachen Mehrwertsteuer für die Familien unternehmen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Familie …
PS: Wussten Sie eigentlich, dass alle Verbrauchssteuern zusammen - Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Stromsteuern und Co - schon den Mindestbedarf eines Kindes mit fast 130 Euro monatlich belasten? Allein damit finanzieren Eltern zwei Drittel des monatlichen Kindergeldes selbst!”